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Biotoppflege
Feuersteinfelder
In der
Schmalen Heide zwischen Prora und Mukran befinden sich das
bekannte Naturschutzgebiet "Feuersteinfelder".
Auf einer Fläche von ca. 40
ha erstrecken sich auf etwa 300 m Breite und 2,5 km Länge mehrere Wälle aus
Feuersteinen parallel zum Küstenverlauf. Diese 2 bis 4
m mächtigen Wälle wurden vor 3000 bis 4000 Jahren durch
Sturmfluten an diesem Ort aufgespült und waren bis ins vorige
Jahrhundert praktisch vegetationsfrei.
Um 1840, nach der
Rückgabe Vorpommerns an die Preußen, forsteten diese die
Feuersteinfelder mit Kiefern auf. Heute findet man dort
Moosglöckchen und Wintergrünarten.
Im Laufe der Zeit drohen die
Feuersteinwälle nun vollends zuzuwachsen. Besonders das
Heidekraut und Wachholder, aber auch Birken, Kiefern, Eichen, Ginster und
Blaubeeren lassen die einst so imposanten Steinwälle teilweise nur noch
erahnen.
In eingestreuten wertvollen Biotopen findet man schon selten
gewordene Pflanzengemeinschaften. Reste von
Glockenheidenbeständen im Heidemoor, Natternzunge,
Sumpfläusekraut, Sumpfglanzkraut, verschiedene Orchideen in
Kalksumpfbereichen, aber auch Feuchtheide mit Königsfarn und
mittleren Sonnentau. Auf der Erweiterungsfläche, der
Ostseedüne wachsen Stranddistel und Wiesenkuhschelle.
Damit Einheimische und Touristen auch in Zukunft
diese einmalige geologische und botanische Besonderheiten erleben können,
initiierte der NABU Rügen ein Pflegeprogramm, um einen
charakteristischen Teil
der Feuersteinfelder offen zu halten.
Arbeitsaufgabe:
Im Naturschutzgebiet "Feuersteinfelder" zwischen Binz und
Mukran drohen die Feuersteinwälle zuzuwachsen. Auf einer
Teilfläche wird aufkommender Jungwuchs und dichte Heide entfernt, um die einmaligen
Feuersteinstrandwallfächer zu
erhalten.
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Diashow |
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Video |
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Fotos der Aktion
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