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Biotoppflege
Kuhschellenhang

Die Gemeine Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist im gesamten Norddeutschen Raum sehr selten, weshalb dem Vorkommen auf Rügen ein ganz besonderer Stellenwert zukommt. Ihr natürlicher Lebensraum sind Magerrasen mit meist sonniger Hanglage und kalkreichem Untergrund. Sie ist sehr lichtliebend und verschwindet bei Düngung unter dem  Konkurrenzdruck anderer Pflanzen sehr schnell.
Sie ist nach der Bundesartenschutzverordnung eine besonders geschützte Art und in Mecklenburg-Vorpommern vom Aussterben bedroht. Die mehrjährige Staude kann bis zu 50 cm hoch werden und blüht von März bis Mai mit großen violetten Blüten.

Die Gewöhnliche Kuhschelle ist in all ihren Bestanteilen sehr giftig, sie reizt die Haut und die Schleimhäute. Schon das Berühren der Pflanze kann zu Blasenbildung und Entzündungen der betroffenen Hautstellen führen.

Die Pflanze wird gern in der Homöopathie gegen eine Vielzahl von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautinfektionen oder Gemütsstörungen eingesetzt.
 

Arbeitsaufgabe:  
Das Flächennaturdenkmal "Kuhschellenhang" bei Groß Banzelvitz soll von Buschwerk befreit werden, damit die geschützten Gemeinen Kuhschellen nicht durch aufwachsende Sträucher verdrängt werden.

 

Fotos des Biotops


 


 


 


 


Auftakt zur Biotoppflege im Jahr 2005.


Einweisung der NABU Praktikanten durch erfahrene Experten.


Der mit Rosen zugewucherte Hang im Jahr 2005.


Die Beseitigung der Rosen war eine stachelige Angelegenheit.


Zum Schutz des wertvollen Biotops wird um den Hang ein Zaun gebaut.


 


 


Der wieder zuwuchernde Hang wird nochmals entbuscht im Jahr 2006.


Vor allem die dornigen Rosen breiten sich ungehindert aus.


 


 


Vielen freiwilligen und fleißigen Helfern hat der NABU Rügen für ihre Arbeit zu danken.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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