Postkartenaktion
für eine Alternative zur B 96n


Liebe Rügen-Freunde,

Hier finden Sie eine E-Mail an Verantwortung tragende Politiker in Bund und Land.
Sie betrifft den geplanten Neubau einer zusätzlichen dreispurigen Bundesstraße auf der Insel Rügen, der B 96n, die nicht nur viele Millionen Euro kosten soll und keine nachweisbaren Arbeitsplätze schafft, sondern auch das Abholzen von über 200 Alleebäumen auf Rügen und andere brachiale Eingriffe in die Landschaft bedeutet.
Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren.
Wir wenden uns - angesichts leerer Kassen und Sozialabbau - gegen die ungeheure Verschwendung von Steuermitteln und weisen auf eine gute Alternative hin.
Wir wollen, dass unsere schöne Rügenlandschaft lebens- und erlebenswert bleibt.

Bitte unterstützen Sie diese Aktion und schicken Sie die angefügte E-Mail an die im Adressfeld bereits eingefügten Politiker!
Eine andere Möglichkeit: Drucken Sie die Postkarte auf ihrem Drucker aus und schicken diese mit der Post an die Bundeskanzlerin.
Sie können diese E-Mail auch gerne an Freunde und Bekannte weiterleiten!

Die Zeit drängt und ist überreif für neue Wege im Umgang mit Mensch und Natur!

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

 
Die neue Bundesstraße  B 96 n auf Rügen soll rund 80.000.000 € kosten.
 
Der Neubau der 24 km langen Strecke von Stralsund bis Bergen (inkl. neuer Brücke) würde insgesamt
ca. 200.000.000 € verschlingen.
 
Über
 200 Alleebäume
sollen für den Bau der neuen Bundesstraße B 96n zwischen Bergen und Altefähr gefällt werden.
 
 
Die 3-spurige B 96n soll im Anschluss an die neue Strelasund-Brücke in weiten Bögen neben der alten B 96 durch die westrügensche Landschaft führen, über Wohnhäuser (5), Felder, Wiesen, Sölle, Bachniederungen, Gräben,  Wälder, Gehölze und  Alleen hinweg.
Mehr als 170 ha Land würden überbaut, 13 ha Wald gerodet und eine Fläche von über 300 ha für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beansprucht.
Dazu kommen auf nur 20 km Länge u. a.:  4 riesige Verkehrsknoten, 17 Brücken (inkl. 3-malige Überquerung der Bahntrasse mit Oberleitungen),
bis 10 m hohe Rampen, 17 betonierte Regenrückhaltebecken, ein 2 m hoher "Wildschutzzaun" beidseitig auf ganzer Strecke, 2 - 3 m hohe "Blendschutzwälle" zwischen B 96n und B 96 (verhindern die Sicht auf jeweils eine Seite der Landschaft). Viele km Wirtschaftswege sollen zusätzlich (oft beidseitig) neben der neuen Straße gebaut werden usw., usw..
 
Das bedeutet: Noch mehr Autos und damit noch mehr Staus auf der Insel und ungelöste Verkehrsprobleme!
Verlust von Landschafts-, Erholungs-, Lebensqualität!
 
Ich sage NEIN!
 
Ich fordere ein Ende der Verschwendung und Zerstörung!
Ich fordere sparsameren Umgang mit Steuergeldern!
Ich fordere sinnvolle Neuplanung!
 
Eine kostengünstige, menschen- und naturfreundlichere Alternative ist
der moderate Ausbau der vorhandenen B 96 (s. FORUM-RÜGEN-STRALSUND).
 
Reduzierung der Kosten um etwa zwei Drittel!

 

Postkarte  zum Ausdrucken und Versenden an die Bundeskanzlerin    
       ( bitte mit "Acrobat Reader" öffnen )

 

E-Mail  zum Versenden mit Outlook Express an die Bundeskanzlerin    
       ( bitte mit "Winzip" öffnen und mit "Outlook Express" versenden )

 

 

Spendenaufruf

Wollen Sie unsere Postkartenaktion bzw. die Kosten der anwaltlichen Unterstützung mittragen helfen, können Sie auf folgendes Konto spenden:

Spendenkonto:
NABU-Rügen
Kontonummer:   350 017 21
Bankleitzahl:       130 510 42
Sparkasse Rügen

Für eine zweckgebundene Spende
fügen Sie bitte folgendes Kennwort hinzu:        "B 96n"                   

Anfragen :     NABU Rügen       03838/ 20 9710
 


Postkartenfoto: Allee bei Samtens, die im Zuge eines gewaltigen Kreuzungsneubaus abgeholzt werden soll.

Die Ausmaße des Kreuzungsneubaus auf dem Acker eines Ökobauern markieren Rügenfreunde mit Ballons.

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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