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Tag der Erneuerbaren Energien
„Mit der
Sonne leben – unserer Kinder wegen!“
Der 12. Tag der
Erneuerbaren Energien steht ganz unter dem Eindruck des
alarmierenden 4. UN-Weltklimaberichtes, dessen ersten 2 Teile
zu Beginn diesen Jahres veröffentlicht wurden. Eine
unabdingbare Schlussfolgerung daraus ist: regenerative
Energieträger müssen in möglichst kurzer Zeit die fossilen
ablösen, wenn wir die drohenden schwerwiegenden Folgen der
durch uns Menschen verursachten Klimaveränderungen abmildern
wollen.
Alles was wir tun, muss
auf den Prüfstand der Umwelt- und Zukunftsfähigkeit, damit
auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde
vorfinden. Dabei gibt es nur eine uns verbleibende Chance -
die Nutzung von
natürlichen, erneuerbaren Energien, die - wie die Sonne, die jeden
Tag in schier unerschöpflichem Maße auf unsere Erde scheint -
in genügendem Maße
vorhanden sind. Diese natürlichen Potentiale sind derzeit
lange noch nicht ausreichend
erschlossen.
Auch müssen wir uns fragen, ob der scheinbar völlig unkritisch
hingenommene unmäßige Energiehunger
von Wirtschaft und privaten Haushalten noch weiter zu
rechtfertigen ist. Es gilt Energie in großem Maßstab einzusparen und
energieeffiziente Techniken in allen Produktions- und
Lebensbereichen einzusetzen.
Der NABU Rügen setzt auf der Urlaubs- und
Sonneninsel Rügen voll auf die Energie der Sonne. Schon 2003
hat er in eine 126.000 € teure Photovoltaikanlage investiert,
die sich auf dem Gelände des Zweckverband Wasserversorgung und
Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) befindet. Er regt zur
Nachahmung an. Rügen sollte sich zur
"Solarinsel Rügen" profilieren und sich so bewusst seinen
Gästen zeigen und von den touristischen Mitbewerbern
absetzen.
Mit dem Tag der
erneuerbaren Energien will der NABU Rügen dazu beitragen, dass
die Akzeptanz und das Wissen über erneuerbare Energien und
ihre technischen Anwendungsmöglichkeiten viele Bürger auf der Insel erreicht,
indem ihen eine Möglichkeit gegeben wird, die NABU-eigene Solaranlage anzuschauen und mit
Experten
ins Gespräch zu kommen.
Nur wenn es uns gemeinsam gelingt, mehr
Menschen für die erneuerbaren Energien zu gewinnen, werden diese in absehbarer Zeit
auch eine
ernstzunehmende wirtschaftliche Alternative zu den konventionellen
Energieträgern Kohle, Erdöl, Erdgas und Atomstrom sein.
Denn wer die Zusammenhänge von
Klimawandel und erneuerbaren Energien anschaulich-sinnlich
erfährt und versteht, wird seine
positiven Erfahrungen in aktives Handeln umsetzen und auch an andere weiter geben.
Zum 12. Tag der Erneuerbaren Energien, am
21. April 2007,
stellten die Energieberater Ulrike und Ulf Dalibor aus
Sellin in Kooperation mit dem NABU Rügen auf dem Gelände des ZWAR in
Bergen
Praxisbeispiele von Photovoltaik- bzw. thermischen Solaranlagen
vor und berieten die Bürger zu Möglichkeiten der
Energieeinsparung und der Nutzung alternativer Energiequellen.
Für die Jüngsten stand hochinteressantes, die Phantasie
anregendes Solarspielzeug bereit.
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Ostseezeitung vom 23. April 2007 |
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Fotos
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Bilder vom Aktionstag
am 21.04. 07 |
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Ein Solarmodul wie es bei der
NABU-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes im
Hintergrund zum Einsatz kommt. |
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Beratungsgespräche über den Einsatz von
Solaranlagen |
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Ein Solar-Ofen wird vorgestellt. |
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Auf der Lagerhalle des ZWAR sind die Solarmodule
weithin sichtbar. |
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