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Im
Öko-Garten wird durch eine
naturverträgliche Bewirtschaftung ohne Mineraldünger und
chemische Pflanzenschutzmittel wird die biologischen
Vielfalt im Garten gefördert.
Generell ist bei der Arbeit im ökologischen Schulgarten auf
eine naturverträgliche Bewirtschaftung zu achten. Die
Schüler sollen lernen, dass die Anwendung von Chemikalien im
Garten für Pflanze, Mensch und Tier unnötig und schädlich
ist. Gifte unterscheiden nicht zwischen so genannten
Schädlingen oder Nützlingen, sie töten alles ab und sind
daher aus dem Garten zu verbannen. Bei der Gartenarbeit
sollte über die Bedeutung von Nützlingen und Artenvielfalt
im Garten gesprochen werden. Durch eine geschickte
Kombination bestimmter Gemüsearten und Küchenkräuter können
Schädlinge und Krankheitserreger abgewehrt werden.
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind weitere
Themenkomplexe, die sich im Schulgarten behandeln lassen.
Zunächst ist darauf zu achten, dass die Pflanzen an ihrem
optimalen Standort stehen und dadurch widerstandsfähig sind.
Kulturpflanzen können durch eine schonende Bodenbearbeitung
und durch pflanzliche Düngung vor Schädlingsbefall geschützt
werden. Die Mischkultur wehrt viele Schädlinge von vorn
herein ab, da die unterschiedlichen Nährstoffbedürfnisse und
das Wuchsverhalten der Pflanzen berücksichtigt wird. So
bringt eine Pflanzung aus Flach- und Tiefwurzlern eine
optimale Durchwurzelung mit sich und eine Kombination von
Pflanzen mit unterschiedlichen Nährstoffansprüchen bedingt
eine optimale Nährstoffausnutzung des Bodens. Auch die
Duftausscheidungen einiger Pflanzen über die Wurzeln können
Nutzpflanzen vor Schädlingsbefall schützen. Die
Schadinsekten orientieren sich am Duft ihrer Wirtspflanzen
und werden durch andere ausströmende Düfte z.B. von
Ringelblume und Tagetes in die Irre geführt.
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