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Die
Kompostmiete dient der Verwertung
organischen Materials und ist Lebensraum für verschiedenste
Organismen. Bei der Kompostierung werden organische
Reststoffe zu pflanzenverträglichen
Bodenverbesserungsmitteln umgewandelt.
Durch das
Pflanzenwachstum werden dem Boden Nährstoffe entzogen. Um
Mangelerscheinungen der Kulturpflanzen auf den Beeten zu
vermeiden, müssen sie ihnen auch wieder zugeführt werden.
Die Kompostierung von zerkleinerten Ästen, Ernteabfällen und
Rasenschnitt im Schulgarten bietet zu diesem Zweck einen
nährstoffreichen biologischen Dünger.
Der neue Komposthaufen soll an einer nach Norden
ausgerichteten und beschatteten Stelle im Gehölzbestand
errichtet werden (siehe Plan). Zu den Seiten benötigt der
Kompost Luftaustausch, um Fäulnis zu vermeiden. Nach unten
hin muss ein Kontakt zum offenen Boden bestehen, damit für
die Zersetzung notwendige Bodentiere einwandern können.
Durch Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und
Tee-Satz werden Regenwürmer angelockt. Würmer, Insekten und
Schnecken sind wiederum wichtige Nahrungsgrundlage für den
Igel und verschiedene Vögel. Um die Verwitterung zu
beschleunigen, kann dem Kompost lehmhaltige Gartenerde, Kalk
oder Komposterde zugeführt werden.
Der Komposthaufen soll als ein Dreikammerkompost angelegt
werden. Im ersten größeren Fach des Kompostkastens wird der
frische Kompost gelagert. Gibt man dem frischen Kompost
etwas Altkompost dazu, werden sofort die für die Zersetzung
notwendigen Bodentiere angesiedelt. Bei der Kompostierung
ist darauf zu achten, dass immer wieder Schichten mit
Grobmaterial zur Durchlüftung geschichtet werden.
Rasenschnitt darf nur in dünnen Schichten aufgetragen
werden, um Fäulnisprozesse zu vermindern. Ist die erste
Phase der Zersetzung beendet, wird der Kompost in das
mittlere Fach umgesetzt. Nach einem weiteren
Zersetzungsprozess wird der Kompost in das dritte Fach
gesiebt und kann nun unter die Pflanzen und in die Beete
eingebracht werden.

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