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Lebensräume im Schulgarten
 

 

Der Lesesteinhaufen wird an offenen besonnten Bereichen, mit Hohlräumen als Lebensraum für viele, z. T. selten gewordenen Tierarten (Eidechsen, Blindschleiche, Insekten, Spinnen, Schnecken) aufgeschichtet.

 

 

 

Mit offenen, besonnten und mit Wildkräutern, Moosen oder Flechten bewachsene Bereiche bieten Lesesteinhaufen, ähnlich den Trockenmauern vielen, zum Teil selten gewordenen Tierarten wie Eidechsen und Blindschleichen einen Lebensraum. Die Zauneidechse (Lacerta agilis) jagt und überwintert hier, sonnt sich auf den offenen Bereichen und profitiert als wechselwarmes Tier nachts von der gespeicherten Wärme der Steine. Amphibien wie Kröten und Molche nutzen die kühlen und feuchten Spalten der aufgeschichteten Steine als Tagesversteck und Winterquartier. Hier finden sie in Nacktschnecken, Insekten, Asseln und Würmern ein reiches Nahrungsangebot.


Unterhalb des Trockenhangs wird aus Lesesteinen ein Haufen so aufgeschichtet, dass Hohlräume als Unterschlupfmöglichkeiten ausgespart werden. Dabei wird das bei der Entsiegelung angefallene Steinmaterial im Innern des Lesesteinhaufens verteilt.

 


Aufbau des Lesesteinhaufens

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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